Hochsensibilität? Und nun?

Ich glaube nicht, dass der Fragebogen, der entwickelt und benutzt wurde und wird um #Hochsensibilität zu messen, Hochsensibilität misst.

Ich glaube, dass er #Sensibilität misst. Eine sehr schöne, menschliche Spielart und #Persönlichkeitseigenschaft, die variiert. Ich wünsche jedem Menschen ein so tiefes Verständnis von sich selbst, dass er oder sie gut spürt, was bestimmte Außenbedingungen mit seinem oder ihrem Inneren machen.

Ich glaube nicht, dass mit diesem

Fragebogen die 10% wirklich „#hochsensibler“ Menschen gemessen werden können. Mich stört daher die inflationäre Verwendung dieses Begriffs.

Ich finde es lohnenswerter sich mit gut erforschten und validierten Methoden seiner eigenen #Persönlichkeit bzw. seinen Persönlichkeitsteilen zu nähern. Beginnend mit der Verortung der eigenen Person in eine #Grundstruktur aus #Offenheit für neue Erfahrungen, #Gewissenhaft, #Verträglichkeit, #Emotionale Stabilität und #Extraversion. Das halte ich im „Normalbereich“ für akkurater und auch angebrachter.

Es gibt sehr viele Einflussgrössen, biologischer, sozialer und auch epigenetischer Natur, die bei manchen Menschen eine Hyper-Sensibilität gegenüber bestimmten Reizen ausgelöst haben. Und dort gilt es gut zu schauen, ob diese einen persönlichen Leidensdruck auslöst bzw. wie man diese dann bei Bedarf messen kann.

Was ich hier schreibe schreibe ich aus diagnostischer und nicht aus therapeutischer Sicht.

Ich hoffe, das bringt etwas Licht ins hochsensible Dunkel.

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